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  Komplementärmedizin in unserer Praxis  
   
 

Wir klären Sie über die Möglichkeiten der Kombination von Schulmedizin und Komplementärmedizin auf und informieren Sie über das Angebot unserer Praxis.

 

Immunmodulative Therapien

  • Misteltherapie
  • Enzymtherapie
  • Faktor AF2

Orthomolekulare Therapie

  • Vitamine
  • Antioxidantien
  • Spurenelemente
 
 


Immunmodulative Therapie – Mistelextrakte

Mistelextrakte gehören zu den am häufigsten eingesetzten komplemen­tärmedizinischen Krebstherapien. Zahlreiche klinische Studien untersuchten den Einfluss von Mistel­extrakten auf die Lebensqualität von Tumorpatienten und auf die Verminderung von Nebenwirkungen konventioneller zytoreduktiver Therapien. Der Einsatz der Mistel­therapie in der Therapiephase zeigt einen signifikant positiven Effekt auf die Lebensqualität und die Reduktion Chemotherapie-induzierter Nebenwir­kungen. Mis­telpräparate in der palliativen Phase führen zu einer verbesserten Lebensqualität und  zu einer Schmerzreduktion bzw. einem verminderten Schmerzmittelverbrauch.

Immunmodulative Therapie – Enzymtherapie / Faktor AF2
Zur komplementäronkolo­gischen Therapie mit standardisierten Enzymgemischen aus Papaverin, Trypsin und Chymotrypsin liegen Ergebnisse vor, die sowohl die Unbedenklichkeit als auch die Wirksam­keit im Sinne einer Reduktion von Chemo-/Strah­lentherapie-induzierten Nebenwirkun­gen belegen.
Faktor AF2 ist ein niedermolekulares Gemisch aus biotechnologisch gewonnenen Polypeptiden, Glykopeptiden, Nukleo­tiden und anorganischen und organi­schen Salzen. Der wirksame Bestandteil ist ein aus jungen Schafen gewonnener Leber-Milz-Extrakt. Die Aktivierung des Immunsystems sowie von NK-Zellen durch Milzpeptide (Splenin) ist nachgewiesen.

Orthomolekulare Therapie – Vitamine, Antioxidantien, Spuren­elemente
Über Selen ist eine ubiquitäre Bedeutung im menschlichen Körper bekannt. Insbesondere hat es das Potenzial zur Akti­vierung von Schutzsystemen wie dem Tumorsuppressorgen p53. Bei schon eingetretener Krebs­erkrankung wird das zytoprotektive Potenzial des Selens im Sinne einer Toxizitätsminderung während Strahlen- und Che­motherapie angewandt.
Ergebnisse einer multizentrischen Studie beschreiben die adjuvante Therapie des Mammakarzinoms mit hochdosiertem Vitamin C. Es wurden insgesamt 409 Patien­tinnen mit Mammakarzinom zusätzlich zur Chemo- und Strahlentherapie komplementärmedizinisch mit intravenös hochdosiertem Vitamin C behandelt (2x/Woche 7,5 g Vitamin C). Die Ergebnisse zeigen, dass Vitamin C in hochdo­sierter Form eine wirksame Er­gänzung zu klassischen adjuvanten Therapien ist, um die Lebensqualität zu verbessern, indem die Symptome der Tu­morerkrankung und der Tumortherapie gemindert werden und die Neben­wirkungsrate reduziert wird.